Meeresarzneien im Lichte des Symptomenlexikons –
Eine Einführung

Es werden die Prinzipien der Homöopathie nach Hahnemann dargestellt: Er gibt in seiner RAML zu einzelnen Symptomen hunderte von Anmerkungen, die zeigen sollen, was an den Arzneien charakteristisch ist. Erst das Symptomenlexikon von Uwe Plate konnte entschlüsseln, was diesen Anmerkungen gemeinsam zugrunde liegt: Signifikante Zeichenkombinationen! Denn die Arzneiwirkung zeigt sich in Zeichenkombinationen und nicht in ganzen Prüfungssymptomen.

Um eine Ähnlichkeitsbeziehung zu Zeichenkombinationen der Arzneimittellehre herstellen zu können, muss auch die Anamnese entsprechend angepasst werden. Bei der Bestimmung der heilenden Arznei kommt es auf die Summe der charakteristischen Zeichenkombinationen an.
Im Gegensatz zu allen anderen Homöopathen legt Hahnemann Wert darauf, die Arznei durch Arzneiprüfungssymptome zu bestimmen und Heilsymptome nur zur Bestätigung einer bereits gefundenen Arznei zu benutzen. In diesem Punkt liegt Hahnemann im Clinch mit allen Repertorien und Homöopathen. Braucht die Homöopathie moderne Arzneien für die Krankheiten unserer Zeit oder kommen wir mit den Hahnemann‘schen Arzneien aus?

Das Missverständnis über die Heilungsgewissheit: Sie besteht nicht darin, dass der Patient gewiss geheilt wird, sondern in der Erkenntnis, was eine Arznei gewiss heilen kann. Was die Arznei gewiss heilen kann, sind die signifikanten Zeichenkombinationen, die mit dem Symptomenlexikon sofort erkannt werden können. Deshalb bietet das Symptomenlexikon maximale Verschreibungs-gewissheit.

Anhand der Krankengeschichte einer zirkumskripten Sklerodermie soll gezeigt werden, worauf sich die Ähnlichkeit zu beziehen hat.

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